Das Projekt

We.Publish fördert unabhängige journalistische Angebote und die Medienvielfalt in der Schweiz.

1.: Mit einer technischen Infrastruktur (CMS) auf welcher journalistische Medien/Publisher ihre Artikel erstellen und präsentieren können. Dies spart den teilnehmenden Medien jährlich enorme Kosten. Dieses Geld kann und soll in guten Journalismus investiert werden.

2.: Mit intensiven Vernetzungsmöglichkeiten der Publikationen. Die teilnehmenden Medien können ihre Inhalte untereinander teilen. Es profitieren alle. Einerseits von einer spannenderen und abwechslungsreicheren Website, andererseits von einer grösseren Reichweite. Die Vernetzung findet auch innerhalb des Artikels statt, beispielsweise wenn Userinnen und User von mehreren Medien den gleichen Artikel kommentieren.

Teilnehmende Medien

Bajour.ch: Basels neue Online-Stimme arbeitet seit dem Launch im Januar 2020 vollständig mit We.Publish. Bajour ist quasi We.Publishs erster Primeur.

«Wenn ich bei Tsüri.ch eine tolle Recherche sehe, schreibe ich Simon Jacoby eine SMS und frage: ‹Dürfen wir das übernehmen?› Zehn Minuten später ist die Geschichte bei uns drauf. Wir unabhängigen Medien sind noch klein, aber zusammen werden wir gross und stark.»

Andrea Fopp, Chefredaktorin

Tsüri.ch: Das 2015 gegründete Newsportal migriert im Januar 2021 auf We.Publish. Tsüri.ch ist der Beweis, dass We.Publish auch für bestehende Medienunternehmen eine echte Alternative ist.

«Mit We.Publish kriegen wir nicht nur ein top modernes und leistungsfähiges CMS. Das wirklich Fortschrittliche an We.Publish sind aber die Kooperations- und Inhalts-Tausch-Möglichkeiten unter den angeschlossenen Medien. Darauf freuen wir uns!»

Simon Jacoby, Verleger & Chefredaktor

Kultz.ch: Das neu gegründete Zentralschweizer Online-Magazin für Kultur und Satire hat sich entschieden, von Anfang an auf We.Publish zu setzen. Anfangs 2021 geht das Onboarding über die Bühne.

«We.Publish ist die einzig sinnvolle CMS-Lösung für junge (und alte) Online-Medien, weil sie elegante Schlichtheit mit hoher Funktionsfähigkeit verbindet. Und: We.Publish hat ein kompetentes Team, das die Anforderungen des modernen Journalismus versteht.»

Heiri Weingartner, Geschäftsleiter

Content Sharing: Zu We.Publish gehören auch Medien, die (noch) nicht mit dem We.Publish-Editor arbeiten, welche die Reichweite ihrer Inhalte aber durch das Teilen im Netzwerk steigern. Mit an Bord sind: Higgs, baba news und Die Wochenzeitung.

Bisherige Unterstützer*innen

We.Publish geniesst die materielle und immaterielle Unterstützung verschiedener Organisationen. Dazu gehören:

Nächste Milestones

  • Onboarding Kultz.ch
  • Geteilte Kommentare auf den verschiedenen Medien
  • Editor wird auf WYSIWYG umgestellt (What you see is what you get, Echtbilddarstellung)
  • Recommendation Engine: nach individuellen Interessen vorgeschlagene Artikel aus dem gesamten We.Publish-Netzwerk
  • Hackathon in Zusammenarbeit mit opendata.ch

Geschichte

We.Publish ist eine Non-Profit-Organisation. Aus Überzeugung. Für die Gründer und alle Mitarbeitenden haben glaubwürdige und fundierte Inhalte Vorrang vor Gewinnen und Dividenden. Denn auch wenn Journalismus kein Geschäftsmodell mehr ist, es braucht ihn.

Die We.Publish Association wurde im März 2017 in der Schweiz als Verein gegründet. Mit Sitz in Zürich. Gründungsmitglieder sind Hansi Voigt, Olaf Kunz, Marc van Nuffel, Rafael Schmidt, Michael Volkart und François Rüf. Sie haben gemeinsam die Idee einer dezentralen OpenSource-Infrastruktur für den Journalismus vorangetrieben. Ausserdem haben sie Grundlagen geschaffen für ein CMS, dass über offene Schnittstellen für kollaborative Inhaltserstellung sowie für unkomplizierten Content-Austausch verfügt.

Am 3. Dezember 2020 erfolgte der nächste grosse Schritt: Gründung der Stiftung We.Publish Foundation mit Sitz in Basel. Stifterin ist der Verein We.Publish. Die Stiftung ist die Nachfolgeorganisation des Vereins. 

Die We.Publish Foundation ist im Schweizer Handelsregister eingetragen (CHE-230.009.165) und ist als gemeinnützige Organisation steuerbefreit.