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Neues Team, neue Medien, neue Ermöglicher und ein zweiter Hackathon

Bei We.Publish geht’s vorwärts. Wir sind mehr als glücklich, sagen zu können, dass die vielen Konzepte, Gedanken und Ideen seit einiger Zeit Realität werden. Gestartet mit einem kleinen Projekt in Basel (Bajour zählt heute über 3000 zahlende Members) und einem rudimentären Content-Management-System, arbeiten heute vier Publikationen mit unserer Boutique-Lösung für Schweizer Medien (Bajour, Hauptstadt, Kultz, Tsüri). Nebst dem Publizieren von Artikeln und Gestalten von Seiten können im We.Publish-CMS auch Inhalte unter den einzelnen Medien geteilt werden und zahlende Abonnent:innen verwaltet werden.

Ermöglicht hat dies in erster Linie unser immer grösser werdendes Coder:innen-Team. Momentan hacken sieben Entwickler:innen für We.Publish in die Tastatur, dank der Opensource-Struktur können aber Interessierte aus der ganzen Welt mithelfen. Ergänzt werden die IT-Spezialist:innen von der dreiköpfigen Geschäftsleitung um Nina Graf, Hansi Voigt und Laurent Aeberli. Sie sorgen sich um alle nicht-technischen Belange von We.Publish. Das können neu entwickelte Qualitätsstandards, innovative Vergütungsmöglichkeiten oder klassisches Stakeholdermanagement sein.

Ebenfalls planen wir am 25. & 26. November den zweiten Rethink Journalism Hackathon. Einen kleinen Bericht zur ersten Ausgabe gibt es hier. Save the Date! Weitere Infos folgen. 

Natürlich müssen die zahlreichen Unterfangen auch entsprechend ermöglicht werden. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich dem Migros Pionierfonds, der Stiftung für Medienvielfalt, der Volkart Stiftung, der Christoph Merian Stiftung, der Hirschmann Stiftung, der Hasler Stiftung und Wikimedia CH für ihr Vertrauen.

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Der Migros-Pionierfonds unterstützt We.Publish

Wer die Welt verändert, stösst auf Widerstand. Doch Fortschritt entsteht, wenn Menschen mit mutigen Ideen und Tatkraft gegen festgefahrene Strukturen antreten. Der Migros-Pionierfonds fördert diesen Mut. Damit aus kühnen Plänen konkrete Lösungen werden. Für eine bessere Gesellschaft.

Die We.Publish Foundation ist ausserordentlich stolz darauf, dass der Migros Pionierfonds in We.Publish ein Projekt sieht, das seinen Förderansprüchen genügt. 

We.Publish will unabhängige und glaubwürdige Stimmen in der Schweizer Medienlandschaft fördern, ihre Kräfte bündeln und damit den Qualitätsjournalismus stärken. Mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds testet die Stiftung einen neuen Peering-Ansatz: Dank einer gemeinsam genutzten IT-Infrastruktur sollen die miteinander vernetzten Medien nicht nur Kosten sparen, sondern ausgewählte Artikel untereinander teilen und gegenseitig verbreiten können. Davon profitieren alle: Die Nutzer*innen erhalten Zugang zu noch mehr gut recherchierten und qualitativen Inhalten. Und die Journalist*innen erzielen für ihre Geschichten eine grössere Reichweite und gewinnen durch die genutzten Synergien wieder Ressourcen für neue Recherchen – für glaubwürdigen Journalismus statt Fake News. 

Zum Schluss noch eine Empfehlung: Du möchtest ein neues Projekt starten und suchst Tipps und Inspiration dafür? Der Migros-Pionierfonds hat soeben ein nützliches Handbuch dazu herausgebracht. Eingeflossen sind die Erfahrungen von 100 Projekten, unter anderem auch von uns. Hier bestellen oder online eintauchen.

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Mehr Reichweite für journalistische Beiträge: Peering-System hilft neuen Medien

Kultz und Bajour starten mit dem innovativen Artikel-Austausch von We.Publish. Mit Hilfe unseres sogenannten „Peering-Systems“ können sich die beiden Publikationen innert kürzester Zeit automatisch ihre Artikel teilen.

So erscheint beispielsweise diese Filmrezension des neuen Anthony Hopkin Films von Kultz auch bei Bajour.

Die Filmkritik beim Ursprungsmedium Kultz.

Die Inhalte erreichen so eine grössere Leserschaft, ohne dabei die Urheberschaft zu verwässern. Es profitieren also alle Beteiligten vom Austausch. In diesem Fall Bajour von einer spannenderen und abwechslungsreicheren Website und Kultz von einer grösseren Reichweite und dadurch neugewonnen User*innen.

«We.Publish war beim Bajour-Start ein improvisiertes, rudimentäres CMS im Rohbau, entwickelt sich jetzt aber schnell und arbeitet zuverlässig. Wir profitieren von den Features, die für uns und gemeinsam mit den anderen entwickelt werden. Wir unabhängigen Medien sind noch klein und unsichtbar, aber zusammen werden wir dank We.Publish gross und stark.»

Andrea Fopp, Chefredaktorin bajour.ch
So sieht der Artikel auf der Seite von Bajour aus.

Ebenfalls Teil dieses Austausch sind Higgs.ch, Tsüri.ch, Babanews und die WOZ. Die Artikel dieser drei Publikationen werden momentan noch manuell ins System integriert, automatische Schnittstellen sind aber bereits in der Entwicklung.

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Kultz.ch neu auf We.Publish

Kultz ist das neueste Zentralschweizer Online-Magazin für Kultur und Satire. Und Kultz arbeitet mit We.Publish – passenderweise seit dem 1. April.

Kultz sagt über sich selbst:

«Wir betreiben Kulturjournalismus, der nicht an Tagesaktualitäten geknüpft ist. Unser Kulturbegriff umfasst gesellschaftliche Kultur, Videospiele, Populärkultur, Sparten- und Veranstaltungskultur, Kommerzkultur, politische Kultur, Tourismus, Gastronomie und Sport. Wir sagen, was wir denken. Ohne Filter, ohne Filz, ohne falsche Bescheidenheit. Wir stellen Widersprüche, Unrecht, Heuchelei, Ignoranz und Naivität bloss. Wir setzen auf Stimmen, die etwas zu sagen haben. Der Grad an Katzenbildern wird dabei möglichst tief gehalten. Möglichst tief ist nicht gleich null. Die Demokratie können wir so nicht retten. Aber die Zentralschweiz ein bisschen interessanter gestalten.»

https://kultz.ch/was
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Tsüri.ch kommt auf We.Publish

Das 2015 gegründete lokale Zürcher Medienportal migriert im Februar 2021 auf We.Publish und tritt damit den Beweis an, dass We.Publish auch für bestehende Medienunternehmen eine echte Alternative ist.

«Heute geben wir jährlich rund 90’000 CHF für IT aus. Mit We.Publish müssen wir weniger aufwenden, haben aber bessere Möglichkeiten. Darum sind wir ganz klar dabei.»

Simon Jacoby, Verleger und Chefredaktor

Tsüri.ch setzt sich für eine nachhaltige, offene, moderne und umweltbewusste Gesellschaft ein. Dies gelingt nur mit gegenseitigem Vertrauen: zwischen den Usern und der Redaktion. Daher setzt tsüri.ch auf Transparenz, Authentizität und Unabhängigkeit. Es fördert aktiv das politische Bewusstsein seiner Zielgruppe. Die User werden dabei nicht top-down unterrichtet, sondern werden mit Inputs versorgt, die einen eigenständigen Meinungsbildungsprozess auslösen sollen.

Das tsüri-Jahr 2019:

Unique Visitors: 304’745

Visits Page: 491’413

Impressions: 752’065

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We.Publish Foundation gegründet

Seit Dezember 2020 ist die Non-Profit-Organisation neu eine eingetragene Stiftung mit Sitz in der Schweiz. Damit hat eine gemeinnützige Idee die passende Organisationsform. Dies wird der We.Publish Foundation auch bestätigt, denn die Stiftung ist steuerbefreit.

Vor 3 Jahren startete We.Publish, um neue digitalen Journalismus-Angeboten mit Technik und Vernetzung zu unterstützen. Mittlerweile läuft mit Bajour das erste Schweizer Medium komplett auf We.Publish-Technologie. Mit tsüri.ch folgt in Kürze das zweite Newsportal. Etliche weitere sind bereits im Onboarding-Prozess.

Breit aufgestellter Stiftungsrat

„Als Stiftung wird für nutzniesende Angebote als auch für Unterstützer sofort klar, welchen Charakter We.Publish hat. Ausserdem bietet die Form für finanzielle Unterstützer die grösstmögliche geregelte Verlässlichkeit“, erklärt Olaf Kunz, Co-Geschäftsführer von We.Publish. Der Mitglieder des neuen Stiftungsrats bringen ausserdem ein grosses Netzwerk und vielfältige Ideen für die Weiterentwicklung ein.

Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Manuel Bertschi (Stiftungsratspräsident): Präsident Medienzukunft Basel, Gründer von FairMedia, bis 2019 Medienjurist beim Bakom, jetzt Anwalt für Technologie-, Medien- und Datenschutzrecht bei der Kanzlei Kellerhals Carrard.

Nikki Böhler: Geschäftsführerin des Vereins Opendata.ch. Sie hat beste Kontakte in die OpenSource-Community und hat schon etliche Hackathons auf die Beine gestellt. Da OpenData stiftungsfinanziert ist, bringt sie auch in puncto Fundraising gute Kontakte mit. 

Dr. Anna Jobin: Forscherin am Policy Lab an der ETH Zürich, Expertin für Digitalisierung, Medien & Gesellschaft. Sie ist seit Januar 2020 Mitglied der Eidgenössischen Medienkommission EMEK. Damit am Puls der Zeit, was Medienförderung betrifft. Ausserdem ist sie bestens vernetzt in der Tech-Welt. 

Prof. Guido Keel: Dozent für Journalistik und Geschäftsführer des IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft an der ZHAW. „Der Service public müsste erstens unabhängig von spezifischen Kanälen und zweitens unabhängig von Medienorganisationen organisiert sein. Es sollten sich mehr Organisationen um einzelne Aspekte des medialen Service public bewerben und Teilaufgaben übernehmen können“, sagt er. Passt doch. 

Die Idee zu We.Publish

We.Publish stellt journalistischen Angeboten eine Open-Source-Infrastruktur für Publishing und Kollaboration zur Verfügung. Insbesondere ein offenes und flexibles Content Management System, das vielfältige Storytelling-Formate, die Einbettung von multimedialen Elementen aus unterschiedlichen Quellen, zahlreiche Möglichkeiten für User-Interaktionen, Micro-Payment-Funktionen und nützliche Analyse-Funktionen bietet.

In der Zukunft wird es matchentscheidend sein, dass die Inhalte überhaupt zu den Nutzern finden. Deshalb hat We.Publish auch in puncto Content Distribution und Reichweite einiges auf der Pfanne. Durch die Unterstützung bei der Verbreitung der Inhalte innerhalb des Netzwerks erreichen auch kleinere Verlage eine grosse Anzahl an Nutzern.

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Bajour setzt auf We.Publish

Basels neue Online-Stimme arbeitet seit dem Launch im Januar 2020 vollständig mit We.Publish. Bajour ist quasi We.Publishs erster Primeur.

Gestartet bei null, lesen nach zehn Monaten über 3’000 Menschen in Basel Bajours Morgenbriefing. Dazu kommen 2’350 zahlende Member. Ihnen allen ist Bajour zwischen 40.- und 160.- Franken jährlich Wert.

Die starke Community engagiert sich nicht nur finanziell. Auf Facebook wurde mit “Gärngschee – Basel hilft“ eine Corona-Soforthilfe erschaffen. Basel hat sich dank Bajour vernetzt und gegenseitig geholfen. Jüngster Wurf davon: eine Geschenkaktion für benachteiligte Kinder. Rund 180 Wünsche konnten bisher erfüllt werden – von den Eintrittskarten in den Europapark für die ganze Familie bis zum Highend-Mountainbike warten die unterschiedlichsten Dinge unter dem Bajour-Weihnachtsbaum. Die Baslerinnen und Basler feiern das, sie hängen bereits die Fahnen raus!